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	<title>Kommentare zu: Gebetszeiten</title>
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	<description>Mondsichtung für islamische Monate wie Ramadan (Ramazan, Eid ul-Fitr), Oferfest (Eid ul-Adha) und weitere</description>
	<lastBuildDate>Tue, 03 Jan 2012 12:31:53 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Abu Cihad</title>
		<link>http://www.mondsichtung.de/gebetszeiten/comment-page-1/#comment-1045</link>
		<dc:creator>Abu Cihad</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 18:38:40 +0000</pubDate>
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		<description>Jazaka Allahu khairan!
Herzlichen Dank, möge Allah eure Arbeit segnen und euch belohnen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jazaka Allahu khairan!<br />
Herzlichen Dank, möge Allah eure Arbeit segnen und euch belohnen!</p>
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	</item>
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		<title>Von: Abu Cihad</title>
		<link>http://www.mondsichtung.de/gebetszeiten/comment-page-1/#comment-1028</link>
		<dc:creator>Abu Cihad</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 04:41:29 +0000</pubDate>
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		<description>Salam alaikum,
kann mir jemand sagen wie sich die Gebetszeiten verändern wenn ich in der Stadt auf einer Anhöhe (einem Berg) lebe? Zwischen dem Berg und der Stadt besteht ein Höhenunterschied von 300 m. Das muss sich doch auswirken oder?
Vielen Dank für jeden Tip.
wassalam

&lt;strong&gt;Antwort:&lt;/strong&gt; Wa `alaykum al-salâm. Ein Berg in einer Stadt ist vielleicht ein ungünstiges Beispiel, aber ein Turm wäre ganz gut. Der Eiffelturm in Paris ist 300 m hoch, also ganz geeignet zur bildlichen Vorstellung.

Nach der Definition der Gebetszeiten könnte durch eine unterschiedliche Höhe eigentlich nur die Shurûq- und die Maghrib-Zeit beeinflusst werden. Wenn man an einem Ort in die Höhe steigt, sieht man sozusagen &quot;immer weiter hinter den Horizont&quot;, d.h. man sieht morgens die Sonne früher aufgehen und abends später untergehen. Die Spitze des Eiffelturms wird also morgens schon früher bzw. abends noch später von der Sonne beleuchtet, während unten auf der Erde die Sonne noch nicht auf- bzw. schon untergegangen ist. Dieser Effekt ist allerdings sowohl von der geographischen Breite als auch der Jahreszeit abhängig. Jetzt im November macht das z.B. in Deutschland für 300 m Höhe etwa drei Minuten aus.

Genauer kann man sich das mit professionellen Gebetszeiten-Programmen ausrechnen lassen, z.B. AccurateTimes. Man muss dabei allerdings eines beachten: Wir sehen die Sonne normalerweise nicht von einem Berg aus über dem Meer untergehen, daher darf man die Berechnung der Gebetszeiten nicht generell mit einem Höheneffekt machen. Wenn man nicht auf einem über die Umgebung herausragenden Berg oder in einem tiefen Tal ist, ist es besser als Höhe des Beobachters &quot;Null&quot; zu verwenden, das wäre dann so, als ob der Beobachter auf einer unendlich ausgedehnten Ebene wäre, die genauso hoch gelegen ist wie sein Beobachtungsort. Mit anderen Worten: Der Horizont, hinter dem er die Sonne auf- bzw. untergehen sieht, befindet sich auf gleicher Höhe wie er selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Salam alaikum,<br />
kann mir jemand sagen wie sich die Gebetszeiten verändern wenn ich in der Stadt auf einer Anhöhe (einem Berg) lebe? Zwischen dem Berg und der Stadt besteht ein Höhenunterschied von 300 m. Das muss sich doch auswirken oder?<br />
Vielen Dank für jeden Tip.<br />
wassalam</p>
<p><strong>Antwort:</strong> Wa `alaykum al-salâm. Ein Berg in einer Stadt ist vielleicht ein ungünstiges Beispiel, aber ein Turm wäre ganz gut. Der Eiffelturm in Paris ist 300 m hoch, also ganz geeignet zur bildlichen Vorstellung.</p>
<p>Nach der Definition der Gebetszeiten könnte durch eine unterschiedliche Höhe eigentlich nur die Shurûq- und die Maghrib-Zeit beeinflusst werden. Wenn man an einem Ort in die Höhe steigt, sieht man sozusagen &#8220;immer weiter hinter den Horizont&#8221;, d.h. man sieht morgens die Sonne früher aufgehen und abends später untergehen. Die Spitze des Eiffelturms wird also morgens schon früher bzw. abends noch später von der Sonne beleuchtet, während unten auf der Erde die Sonne noch nicht auf- bzw. schon untergegangen ist. Dieser Effekt ist allerdings sowohl von der geographischen Breite als auch der Jahreszeit abhängig. Jetzt im November macht das z.B. in Deutschland für 300 m Höhe etwa drei Minuten aus.</p>
<p>Genauer kann man sich das mit professionellen Gebetszeiten-Programmen ausrechnen lassen, z.B. AccurateTimes. Man muss dabei allerdings eines beachten: Wir sehen die Sonne normalerweise nicht von einem Berg aus über dem Meer untergehen, daher darf man die Berechnung der Gebetszeiten nicht generell mit einem Höheneffekt machen. Wenn man nicht auf einem über die Umgebung herausragenden Berg oder in einem tiefen Tal ist, ist es besser als Höhe des Beobachters &#8220;Null&#8221; zu verwenden, das wäre dann so, als ob der Beobachter auf einer unendlich ausgedehnten Ebene wäre, die genauso hoch gelegen ist wie sein Beobachtungsort. Mit anderen Worten: Der Horizont, hinter dem er die Sonne auf- bzw. untergehen sieht, befindet sich auf gleicher Höhe wie er selbst.</p>
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		<title>Von: Ali</title>
		<link>http://www.mondsichtung.de/gebetszeiten/comment-page-1/#comment-846</link>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 23:05:43 +0000</pubDate>
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		<description>Salamu3alaikum
Vielen Dank für die Antwort.
Soweit ich das nachvollziehen kann, verwendet das IZ Hamburg die astronomische Dämmerung als Fajr-Beginn. Das Problem ist wie oben von Ihnen schon erwähnt, dass nach der abendlichen astronomischen Dämmerung keine Nacht folgt und somit kein Fajr mehr exakt bestimmt werden kann. Was das Gebet angeht kann man ja sicherheitshalber nach der nautischen Dämmerung gehen, da kann man dann nix falsch machen.
Aber was passiert dann im Ramadan? Dürfen wir bei Beginn der astronomischen oder nautischen Dämerung nicht mehr essen?
Wasalam

&lt;strong&gt;Antwort:&lt;/strong&gt; Wa `alaykum al-salâm. Das kann so nicht ganz stimmen. In Hamburg gibt es immer Sommer gar keine astronomische Dämmerung mehr, d.h. die Sonne geht keine 18° mehr unter den Horizont. Wenn man im Winterhalbjahr die astronomische Dämmerung als Grundlage für Fajr nimmt, muss man daher im Sommer irgend eine andere Methode benutzen. Wenn Du den Gebetskalender per Email schicken kannst (Link oben auf der Seite), schaue ich mir mal an, was da für eine Methode dahintersteckt.
Was den Ramadân angeht, kann ich Dir keine Universallösung dieses Problems bieten. Im Artikel oben habe ich ja beschrieben, wie ich damit umgehe. In Norddeutschland kann man noch die nautische Dämmerung verwenden, aber das funktioniert dann spätestens in Skandinavien auch nicht mehr. Also muss es noch andere Methoden geben, aber ich habe noch keine gesehen, die mich restlos überzeugt hat.
Wa-l-salâm, Ahmad</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Salamu3alaikum<br />
Vielen Dank für die Antwort.<br />
Soweit ich das nachvollziehen kann, verwendet das IZ Hamburg die astronomische Dämmerung als Fajr-Beginn. Das Problem ist wie oben von Ihnen schon erwähnt, dass nach der abendlichen astronomischen Dämmerung keine Nacht folgt und somit kein Fajr mehr exakt bestimmt werden kann. Was das Gebet angeht kann man ja sicherheitshalber nach der nautischen Dämmerung gehen, da kann man dann nix falsch machen.<br />
Aber was passiert dann im Ramadan? Dürfen wir bei Beginn der astronomischen oder nautischen Dämerung nicht mehr essen?<br />
Wasalam</p>
<p><strong>Antwort:</strong> Wa `alaykum al-salâm. Das kann so nicht ganz stimmen. In Hamburg gibt es immer Sommer gar keine astronomische Dämmerung mehr, d.h. die Sonne geht keine 18° mehr unter den Horizont. Wenn man im Winterhalbjahr die astronomische Dämmerung als Grundlage für Fajr nimmt, muss man daher im Sommer irgend eine andere Methode benutzen. Wenn Du den Gebetskalender per Email schicken kannst (Link oben auf der Seite), schaue ich mir mal an, was da für eine Methode dahintersteckt.<br />
Was den Ramadân angeht, kann ich Dir keine Universallösung dieses Problems bieten. Im Artikel oben habe ich ja beschrieben, wie ich damit umgehe. In Norddeutschland kann man noch die nautische Dämmerung verwenden, aber das funktioniert dann spätestens in Skandinavien auch nicht mehr. Also muss es noch andere Methoden geben, aber ich habe noch keine gesehen, die mich restlos überzeugt hat.<br />
Wa-l-salâm, Ahmad</p>
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	<item>
		<title>Von: Ali</title>
		<link>http://www.mondsichtung.de/gebetszeiten/comment-page-1/#comment-845</link>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 22:44:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mondsichtung.de/?p=35#comment-845</guid>
		<description>Salamu3alaikum
ich nutze zur Zeit den Gebetszeitenkalender des IZ Hamburgs.
Dort habe ich aber Bedenken bei der Morgendämmerung, da es schon fast 1 Std vorher ist als bei anderen Kalendern, also 01:50 zur Zeit.
Können Sie mir sagen, ob diese Zeit absurd ist oder ob man diese Sichtweise vertreten könnte, dass es so früh ist?
Barakallahu fikum
wasalamu3alaikum

&lt;strong&gt;Antwort:&lt;/strong&gt; Wa `alaykum al-salâm, Bruder Ali. Die Dämmerungszeiten in nördlichen Breiten sind generell ein Problem, das bisher unter den islamischen Gelehrten noch nicht durch eine überzeugende Antwort gelöst wurde. In den nördlichen Breiten, auch schon in Hamburg, geht die Sonne im Sommer nachts nur noch so wenig unter den Horizont, dass es nachts gar nicht mehr &quot;richtig&quot; dunkel wird. Man greift daher auf die unterschiedlichsten Lösungen dieses Problems zurück. Manche verwenden die Gebetszeiten von südlicher gelegenen Orten oder sogar direkt von Makka (meiner Meinung nach ist beides großer Unsinn), manche verwenden mathematische Lösungen, indem die Länge der Nacht in bestimmte Abschnitte eingeteilt wird (keine schlechte Lösung, die Frage ist, ob das wirklich den Vorgaben des Hadîth entspricht, und ob es auch &quot;intelligent&quot; gemacht wird), ich verwende eine Lösung, die in meinem Artikel &quot;Gebetszeiten&quot; beschrieben ist (die aber auch nicht mehr in noch weiter nördlich gelegenen Gegenden funktioniert).

Da es auf die Methode der Herleitung ankommt, kann man nicht sagen, dass eine solche Zeit absurd ist, es gibt da keine absolut eindeutige Antwort. Man muss hier für sich entscheiden, welche Methode man nachvollziehen kann, und welche für einen überhaupt noch umsetzbar ist (z.B. im Ramadân in einigen Jahren im Hinblick auf das Vermeiden von unerträglichen Härten bei der Ausübung der religiösen Pflichten). Der Hadîth über die Gebetszeiten ist meiner Meinung nach bewusst &quot;interpretierbar&quot; formuliert, so dass man nicht gezwungen ist, die Dämmerungszeiten extrem früh bzw. spät festzulegen.

Wa-l-salâm
Ahmad Kaufmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Salamu3alaikum<br />
ich nutze zur Zeit den Gebetszeitenkalender des IZ Hamburgs.<br />
Dort habe ich aber Bedenken bei der Morgendämmerung, da es schon fast 1 Std vorher ist als bei anderen Kalendern, also 01:50 zur Zeit.<br />
Können Sie mir sagen, ob diese Zeit absurd ist oder ob man diese Sichtweise vertreten könnte, dass es so früh ist?<br />
Barakallahu fikum<br />
wasalamu3alaikum</p>
<p><strong>Antwort:</strong> Wa `alaykum al-salâm, Bruder Ali. Die Dämmerungszeiten in nördlichen Breiten sind generell ein Problem, das bisher unter den islamischen Gelehrten noch nicht durch eine überzeugende Antwort gelöst wurde. In den nördlichen Breiten, auch schon in Hamburg, geht die Sonne im Sommer nachts nur noch so wenig unter den Horizont, dass es nachts gar nicht mehr &#8220;richtig&#8221; dunkel wird. Man greift daher auf die unterschiedlichsten Lösungen dieses Problems zurück. Manche verwenden die Gebetszeiten von südlicher gelegenen Orten oder sogar direkt von Makka (meiner Meinung nach ist beides großer Unsinn), manche verwenden mathematische Lösungen, indem die Länge der Nacht in bestimmte Abschnitte eingeteilt wird (keine schlechte Lösung, die Frage ist, ob das wirklich den Vorgaben des Hadîth entspricht, und ob es auch &#8220;intelligent&#8221; gemacht wird), ich verwende eine Lösung, die in meinem Artikel &#8220;Gebetszeiten&#8221; beschrieben ist (die aber auch nicht mehr in noch weiter nördlich gelegenen Gegenden funktioniert).</p>
<p>Da es auf die Methode der Herleitung ankommt, kann man nicht sagen, dass eine solche Zeit absurd ist, es gibt da keine absolut eindeutige Antwort. Man muss hier für sich entscheiden, welche Methode man nachvollziehen kann, und welche für einen überhaupt noch umsetzbar ist (z.B. im Ramadân in einigen Jahren im Hinblick auf das Vermeiden von unerträglichen Härten bei der Ausübung der religiösen Pflichten). Der Hadîth über die Gebetszeiten ist meiner Meinung nach bewusst &#8220;interpretierbar&#8221; formuliert, so dass man nicht gezwungen ist, die Dämmerungszeiten extrem früh bzw. spät festzulegen.</p>
<p>Wa-l-salâm<br />
Ahmad Kaufmann</p>
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