Jumâdâ l-ûlâ-Mond 1431

Der geozentrische Neumond des Monats Jumādā l-ūlā 1431 n.H. ereignete sich am Mittwoch, 14. April 2010 um 14:29 Uhr MESZ.

Zu der derzeitigen Jahreszeit bestehen besonders gute Sichtungsbedingungen für die junge Mondsichel von der Nordhalbkugel der Erde aus. Diesesmal gab es dann auch tatsächlich Sichtungsmeldungen aus Europa.

Erste Sichtungen des jungen Mondes erfolgten am Donnerstag, dem 15. April in Pakistan, Saudi-Arabien und Palästina, aber es gab auch Sichtungen in Deutschland und Großbritannien. Weitere Sichtungen gab es an diesem Tag dann noch in den USA.

Martin Elsässer aus München berichtete: „Trotz Wolken und Dunst konnte die 30 Stunden alte Mondsichel mit bloßem Auge gesichtet werden. Die Mondsichel bildete eine schöne, weite Gruppe zusammen mit den Planeten Venus und Merkur, obwohl Merkur wegen des Dunstes nur mit dem Fernglas zu sehen war. Die nächsten Tage könnten spektakuläre Anblicke der Mondsichel in der farbenfrohen Abenddämmerung ergeben, verursacht durch den Staub des jüngsten Vulkanausbruchs auf Island.“ (Übersetzung aus dem Englischen durch Ahmad Kaufmann)

Br. Qamar Uddin aus Großbritannien berichtete: „Am Donnerstag, dem 15. April 2010 (29. Rabī`u l-thāniy 1431 AH) versuchten viele Menschen überall in Großbritannien die junge Mondsichel (Hilāl) von Jumādā l-ūlā nach Sonnenuntergang zu sichten. An den meisten Orten war es bedeckt, aber einige Orte waren in der Lage, den 31 Stunden alten Hilāl zwischen verstreuten Wolken zu sichten, beginnend am York Gliding Centre (Rufforth) um 21 Uhr BST mit bloßen Augen und mit Ferngläsern. Außerdem wurde der Hilāl live aus York im Internet übertragen…“ (Übersetzung aus dem Englischen durch Ahmad Kaufmann)

Quelle: ICOP.

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