Am Samstag, den 23. August 2025, fand die geozentrische Konjunktion (Neumond) statt. An diesem Tag war die Mondsichel weltweit nirgendwo sichtbar, weder mit bloßem Auge noch mit optischen Hilfsmitteln. Daher wurde der Monat Ṣafar 1447 n.H. auf 30 Tage vervollständigt.
Der Monat Rabi' al-Awwal 1447 n.H. beginnt somit am Montag, den 25. August 2025.
Am Abend des Freitags, 25. Juli 2025, wurde die Neumondsichel für den Monat Safar 1447 n.H. in mehreren Ländern erfolgreich gesichtet. Zunächst gingen Meldungen von CCD-Aufnahmen aus Irak (Basra), Vereinigte Arabische Emirate (Abu Dhabi) und Bahrain ein. Auch durch Teleskope wurde die Sichel unter anderem in Saudi-Arabien (Dschidda), Algerien und im Jemen erkannt.
CCD Aufnahme aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (Abu Dhabi)
Am Abend des 25. Juni 2025 konnte der Neumond des Monats Muharram weltweit nicht sicher gesichtet werden. Es lagen keine zuverlässigen Sichtungen vor, weshalb der vorherige Monat Dhul-Hijjah auf 30 Tage vervollständigt wurde.
Der Neumond wurde am Abend des 27. Mai 2025 in verschiedenen Ländern sowohl mit dem Teleskop als auch mit bloßem Auge gesichtet.
Eine eigene Sichtung durch uns war leider nicht möglich, da die Wetterbedingungen dies nicht zugelassen haben.
Wir als Plattform folgen der globalen Sichtung, also der Sichtung des Neumonds durch vertrauenswürdige Muslime weltweit. Das entspricht auch einer anerkannten Meinung in der islamischen Rechtslehre, wonach die Sichtung eines Landes für andere gültig sein kann, wenn sie zuverlässig übermittelt wurde und astronomisch nachvollziehbar ist.
Daher ist Mittwoch, der 28. Mai 2025, der 1. Dhul-Hijjah 1446.
Das Opferfest (Eid al-Adha) fällt somit auf Freitag, den 06. Juni 2025, inshaAllah.
am Dienstag, den 27. Mai 2025, möchten wir Euch herzlich dazu aufrufen, die Sichtung der Neumondsichel (Hilal) zu versuchen. Die Beobachtung der Mondsichel hat im islamischen Kalender eine besondere Bedeutung – sie bestimmt den Beginn eines neuen Monats und ist eine gelebte Sunna seit der Zeit des Propheten Muhammad (sallallahu alaihi wa sallam).
An diesem Tag wird die Sichel extrem dünn sein – nur etwa 0,6–0,7 % beleuchtet mit einer Elongation von ca. 10° zur Sonne.
Unter klaren Wetterbedingungen ist sie mit geübtem Blick auch mit bloßem Auge sichtbar – besonders nahe dem westlichen Horizont.
Die Sichtung wird voraussichtlich zwischen 10 und 60 Minuten nach Sonnenuntergang möglich sein – abhängig von Standort, Horizontsicht und Wetterlage.
Die Sichel wird sich in dieser Zeit sehr tief am Himmel befinden, etwa 6 bis 7 Grad über dem Horizont.
Bei ausgestrecktem Arm bildet die Hand mit fünf flach aneinanderliegenden Fingern eine horizontale Messlatte. Der unterste Finger berührt exakt den Horizont; die junge Mondsichel erscheint je nach Standort und Sichtverhältnissen typischerweise zwischen dem zweiten und vierten Finger. Dieser direkt oberhalb des westlichen Horizonts gelegene Bereich bietet die höchste Wahrscheinlichkeit, die Sichel auszumachen.
15-45 Minuten nach Sonnenuntergang ist der Himmel dunkel genug für die dünne Sichel. Den Blick senkrecht auf die Untergangsstelle der Sonne richten und minimal nach rechts versetzen.